• *** Die Strippenzieher aus Lautertal ***

Überblick über die verschiedenen Verlegetechniken zum Bau von Versorgungsnetzen

 

 

Konventioneller TiefbaU

 

Offene Bauweise

Beim konventionellen oder klassischen Tiefbau werden durch Baggerarbeiten Gräben zur Verlegung von Leerrohrsystemen errichtet. Dabei werden pro Tag nur relativ kurze Strecken geschafft, was aber je nach Deckschicht und Bodenklasse variieren kann. Nachdem der Graben ausgehoben wurde, wird das Leerrohrsystem oder das erdverlegbare Kabel im Graben verlegt sowie anschließend der Bereich wieder verfüllt. Im Anschluss werden das ursprüngliche Niveau und die Beschaffenheit des Geländes wiederhergestellt. Im Vergleich zu anderen Verlegetechniken ist der räumliche und zeitliche Aufwand relativ hoch. Des Weiteren ist der konventionelle Tiefbau insgesamt relativ teuer und der Straßenverkehr kann durch die erforderliche Arbeitsstreifenbreite beeinträchtigt werden.

 

Horizontales Spülbohrverfahren

 

HDD

Das Horizontalspülbohrverfahren ist eine Richtbohrtechnik für Horizontalbohrungen (englisch „Horizontal Directional Drilling“, HDD). Damit können Rohrleitungen unterirdisch verlegt werden, ohne dass dazu ein Graben ausgehoben werden muss. Die Bohrungen können mehrere hundert Meter lang sein. 
 

Die Horizontalspülbohranlage bohrt einen unterirdischen Kanal und zieht im Rückzug ein oder mehrere Produkt- oder Leerrohre ein. In die Leerrohre können später Leitungen für zum Beispiel Strom oder Telekommunikation eingezogen oder eingeblasen werden. Horizontalspülbohranlagen arbeiten mit Zug- und Schubkraft, Drehmoment (Rotation), Spülung und dynamischer Schlagkraft. Das HDD-System besteht aus einer Horizontalspülbohranlage, Bentonitmischanlage und einer Antriebsstation für den Betrieb der Mischanlage.

 

 

Kabelpflugverfahren

 

Das Einpflügen beschreibt eine Technik, mit der Rohre und Leitungen in den Boden verlegt werden können ohne große Strecken aufgraben zu müssen.

 

Ein Baugerät zieht einen speziellen Verlegepflug, um dies zu erreichen. Dieser ist an der oberen Seite dünn, damit er möglichst ohne Widerstand durch das Erdreich pflügt. An der unteren Seite verbreitert er sich so, dass er durch Verdrängung und Verdichtung des dortigen Erdreichs einen Tunnel schafft. In dieses wird das gewünschte Rohr oder Leitung (oder auch mehrere) eingelassen. Dies spart Zeit und Geld und ermöglicht solche Arbeiten ohne große Beschädigung von Kulturland.

 

 

Fräs- und Trenching-Verfahren

 

Der Begriff Trenching beschreibt eine Vielzahl im Detail unterschiedlicher Verfahren zur Verlegung von Leerrohren oder erdverlegbaren Leitungen, bei dem mittels einer Frästechnik schmale Gräben bzw. Schlitze in Böden, den Asphalt oder unter Gehwegplatten eingebracht werden. Diese Verlegemethode beansprucht nur wenig Platz und ermöglicht eine schnelle Fertigstellung von Leerohr- bzw. Kabeltrassen. Die unterschiedlichen Trenching-Verfahren (Nano-, Micro-, Mini- und Macro-Trenching) unterscheiden sich in der Tiefe und Breite der realisierten Verlegefuge sowie in der verwendeten Schneide- bzw. Frästechnik.

 

 

 

Bohrpressung/

Erdrakete

 

Bei der Bohrpressung handelt es sich um ein Verfahren zur unterirdischen Leitungsverlegung von Längen bis zu 25 m. Bodenverdrängungshämmer (engl.: Soil Displacement Hammer) werden aufgrund der raketenähnlichen Form auch Erdraketen genannt. Eine Ortung der Rakete ist möglich, sodass der Vortriebsfortschritt von der Oberfläche aus genau verfolgt werden kann. Allerdings ist nur eine Überwachung möglich; der Bodenverdrängungshammer kann nicht gesteuert werden.

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